Als wir morgens die Moppeds packten und uns so umsahen, bemerkten wir, dass auf der anderen Uferseite ein großes Fort lag – nun war uns auch klar, dass unser Hotel den Namen davon übernommen hatte – Fort Knox nämlich.

Jedenfalls sind wir natürlich rüber gefahren und damit auch wieder zurück über die beeindruckende Brücke….

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Das Fort ist riesig groß und hatte wahnsinnig viele Kanonen – es ist wirklich sehenswert.
Danach kam ein herrlicher Moppedtag mit teilweise traumhaften Straßen – die 1 North hoch, dann quer die 182, wieder die 1 und dann quer auf der 192 auf die 9, die uns letztlich an die Grenze nach Calais ( USA ) / St. Stephen ( Canada ) brachte.

 

Nun kam der spannende Moment ob es es denn klappen würde das Mopped von Ebi über die Grenze zu bringen….

Die Brokerin hatte die Papiere vorbereitet, aber uns fehlte eben ein Originalpapier ( der sogenannte „Title“ ) – es folgte ein Telefonat mit dem Zoll und dann durften wir schon mal die USA verlassen….

Auf der canadischen Seite wurden wir auch gleich auf das fehlende Papier angesprochen, aber wir konnten zumindest eine WhatsApp Nachricht vorweisen in der der Harley Händler, der das Mopped verkauft hat, uns zusichert, dass er das Original nach Canada nachsenden würde…. und damit kamen wir durch – großes Aufatmen und große Freude – bei herrlichstem Herbstwetter fuhren wir dann noch zum Harley Händler von Saint John – dort wurde eine Reifenwechseltermin für den nächsten Tag vereinbart – eigentlich hätte ich mit dem Reifen schon lange nicht mehr fahren sollen – Schande über mich – ohne Safety Officer bin ich anscheinend aufgeschmissen.

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Gegenüber haben wir gleich noch ein Hotel gefunden – mit dem Taxi ließen wir uns in die Downtown bringen und haben den Abend im Pepper´s Pub bei ein paar Murphy´s Stout ausklingen lassen.


Rein vom Moppedfahren her, war der heutige Tag der beste – es waren zwar nur 347 KM, aber die hätten wirklich jedem gefallen.

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