Durch die lange Fahrt gestern, waren wir doch ziemlich müde und haben so unsere Suite ausgenutzt – natürlich musste uns auch der Pool und das Jakuzzi auf die Beine helfen.

Jedenfalls beschlossen wir auf der Route 1 nordwärts zu fahren

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und nicht den Interstate zu nutzen. Der Typ an der Rezeption sagte mir, dass wir nach nur 5 Minuten über die Brücke rüber von New Hampshire nach Maine fahren würden und ich einen Helm tragen müsste – okay – aber als mir in Maine immer wieder Moppedfahrer oben ohne entgegenkamen, da habe ich das auch nochmals ausgenutzt – wohl der letzte helmlose Tag des Jahres….

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Jedenfalls war es ’ne sehr schöne Fahrt ( anfangs viele nervige Ampeln an die wir nun überhaupt nicht mehr gewöhnt waren ) im strahlendem Sonnenschein – Halloween ließ immer wieder grüßen und der Indian Summer war auch überall deutlich zu erkennen.

In der Hafenstadt Portland ( da geht auch eine Fähre rüber nach Nova Scotia / Canada ) machten wir einen Stopp und genossen das Bier ( kann das Allagash Black empfehlen ), das uns Sophia ausschenkte. Ebi probierte verschiedene in so kleinen Plastikbechern – so kann man sich auch durchtrinken….


Auch ein angebliches Stück der Berliner Mauer stand als Mahnmal da, aber ich glaube es war nur ein Nachbau.

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Was soll´s – es hat uns mit der Live-Musik dort sehr gut gefallen, aber wir wollten ja weiter Richtung Norden zur Grenze.

Nach heute nur 285 KM ( unsere bisher kürzeste Etappe – trotzdem haben wir heute knapp die 4000 KM überschritten ) kamen wir in Bucksport an und bezogen ein Zimmer im Fort Knox Park Inn – der Ausblick aus dem Fenster auf die Brücke ( da sind wir auch drüber gefahren ) ist genial. Genau gegenüber haben wir dann fürstlich gegessen ….

Heather erklärte uns, wie man den Lobster am besten zerlegt und wir genossen dazu das vorzügliche Bier – wie fast immer waren wie die letzten Gäste ( abends um 9 Uhr – das ist hier einfach anders als in Deutschland ) und auch draußen war nix mehr los.

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